#1 Was bringt Themenplanung? (Und warum jetzt mit KI?)

Der Kommunikationsalltag fühlt sich oft an wie ein Dauerlauf: Eine Pressanfrage kommt rein, ein Projekt erreicht einen Meilenstein, draußen wird ein Thema diskutiert – und irgendwo dazwischen sollen bitte auch noch andere Aufgaben vorangebracht werden.

Das Problem ist selten, dass ihr nichts zu erzählen habt.
Das Problem ist: Ihr reagiert mehr, als ihr steuert.

Und genau dafür ist Themenplanung da.

Themenplanung ist kein starrer Redaktionsplan

Viele verbinden Themenplanung mit einem Plan, der dann genauso abgearbeitet werden muss. Das klingt nach zusätzlichem Druck. Dabei ist Themenplanung etwas anderes:
Sie ist ein Steuerungsinstrument. Ein Sicherheitsnetz. Eine Struktur, die euch Orientierung gibt, wenn es hektisch wird.

 

 

Denn natürlich gibt es spontane Themen – gerade in Bereichen mit komplexen Projekten, vielen Stakeholdern und öffentlicher Aufmerksamkeit. Aber die entscheidende Frage ist:
Habt ihr daneben eure eigenen Themen im Blick? Die strategisch wichtigen, die auf eure Ziele einzahlen?

Das sind die vier Vorteile systematischer Themenplanung:

  • Mehr Klarheit und Überblick, über das was ihr kommunizieren wollt
  • Mehr Sichtbarkeit durch strategisches Platzieren eigener Themen und Botschaften
    Damit ihr euch nicht von außen treiben lasst, sondern aktiv eigene Themen kommuniziert, die auf eure (Kommunikations-)Ziele einzahlen und euch Sichtbarkeit bringen.
  • Mehr Effizienz durch bessere Organisation
    Selbst wenn eure Ressourcen sehr begrenzt sind und ihr pro Quartal nur ein Thema plant, habt ihr im Jahr schon vier Themen, die ihr gut vorbereiten und strategisch platzieren könnt. Themenplanung funktioniert mit wenigen und mit vielen Themen: Sie ist skalierbar.
  • Zielgerichteter Einsatz eigener Ressourcen
    Weil ihr mit Themenplanung sicherstellt, dass ihr mit euren Kapazitäten die für euer Unternehmen wichtigen Themen kommuniziert. Ihr könnt mit euren Ressourcen haushalten und gleichzeitig sicherstellen, dass ihr eure Zeit für die wirklich wichtigen Themen verwendet. Vor allem dann, wenn ihr in Teilzeit arbeitet oder neben der Kommunikation noch andere Aufgaben habt.

Warum jetzt auch mit KI?

KI ist kein Zauberstab, aber sie ist ein echter Effizienz-Booster – besonders an Stellen, wo Kommunikation sonst Zeit verliert:

  • Ideenfindung: „Worüber können wir sprechen?“
  • Strukturierung: Gliederung, Argumentationslogik, Reihenfolge
  • Varianten: kurz/lang, sachlich/näher, Blog/LinkedIn/Newsletter
  • Wiederverwertung: aus einem Thema mehrere Formate machen

Das heißt nicht, dass KI eure Strategie übernimmt. Im Gegenteil.

Nutzen und Grenzen: KI ist Sparring, kein Autopilot

KI kann sehr gut Vorschläge machen. Sie kann aber nicht wissen, was bei euch intern wirklich stimmt, welche Abstimmungen nötig sind, welche Fakten sensibel sind oder welche Haltung ihr vertreten wollt.

Gerade bei Zahlen, rechtlichen Themen, sensiblen Projekten oder Krisen gilt:
KI ist Unterstützung – die Verantwortung bleibt bei euch.

Wenn ihr KI so versteht, wird sie zu einem sehr starken Sparringspartner: schnell, flexibel, ideenstark.

Im folgenden Blogbeitrag zeige ich euch, wie ihr – auch mithilfe von KI – Themen findet und sammelt.

👉 Wenn ihr eure Themenplanung so aufsetzen wollt, dass sie euch wirklich entlastet – und KI dabei sinnvoll integriert wird – unterstütze ich euch gern beim Aufbau und in der Umsetzung.

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